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DCW | Deutsch-Chinesischer Wirtschaftstag 2013

Die Deutsch-Chinesische Wirtschaftsvereinigung veranstaltete mit Unterstützung der IHK Köln am 10. Dezember 2013 den „Deutsch-Chinesischen Wirtschaftstag“ (DCWT). Mehr als 275 Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, Chancen und Herausforderungen der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen zu diskutieren. Bereits zum Vorabendempfang trafen sich auf Einladung der Deutschen Bank über 90 Teilnehmer des DCWT. Frau Maria-Laura Lanzeni der db Resarch/Economics gab in einem Vortrag einen Ausblick auf die wirtschaftliche Entwicklung der Volksrepublik Chinas.

DCWT 2013

Der Deutsch-Chinesische Wirtschaftstag 2013 am Folgetag wurde mit einer musikalischen Einlage der Sopranistin Liu Wei eröffnet. Danach folgte die Begrüßung durch den Vorsitzenden des Vorstands der Deutsch-Chinesischen Wirtschaftsvereinigung Harald Lux und den Hauptgeschäftsführer der IHK Köln, Ulrich Reichardt. Durch das ganztägige Programm führten Guido Molsner, Vorstand der DCW, und Britta Heidemann, Botschafterin der DCW.

„China ist nach wie vor einer der wichtigsten Partner Deutschlands und wird es auch in Zukunft bleiben“, betonte Harald Lux. „Mit dem Deutsch-Chinesischen Wirtschaftstag bieten wir deutschen und chinesischen Interessenten aus Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit eine Plattform zum gemeinsamen Austausch. Wir hoffen, damit zu einem besseren Verständnis der Vorteile und Hindernisse bei der Intensivierung von Investitionen und Handel zwischen China und Deutschland beitragen zu können.“

Inmitten aller weltwirtschaftlichen Turbulenzen entwickelt sich die chinesische Wirtschaft dynamisch weiter. So wurden auf dem dritten Plenum des 18. Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas Mitte November die Weichen für weitere Reformen gestellt und der Ausbau marktwirtschaftlicher Prinzipien befürwortet.

Auf der Pressekonferzenz mit Prof. Dr. Lehner, Harald Lux, Alexander Hoeckle, LING Haifeng und Dr. Stefan Sack wurde zudem das DCW-Jahrbuch 2014 veröffentlicht. Besonderes Highlight sind in diesem Jahr die Ergebnisse der DCW-Unternehmensumfrage: „Deutsche Wirtschaft setzt weiter auf Wachstum in China“.

SHI Mingde auf dem DCWT 2013

„China ist weiterhin auf Wachstumskurs“, bekräftigte SHI Mingde, Botschafter der Volksrepublik China in der Bundesrepublik Deutschland. „Durch die Eröffnung der Freihandelszone in Shanghai vor einigen Monaten soll die Öffnung Chinas gegenüber ausländischen Investitionen beschleunigt werden. Es werden weitere Reformen erwartet, so dass in Zukunft die Erfahrungen, die sich in Shanghai als erfolgreich erweisen, auf andere Regionen übertragen werden.“

„Deutschland kommt in der Transformation der chinesischen Wirtschaft eine wichtige Rolle zu“, konstatierte Prof. Dr. Ulrich Lehner, Präsident des Beirats der Deutsch-Chinesischen Wirtschaftsvereinigung und Mitglied des Gesellschafterausschusses der Henkel AG & Co. KGaA. „Die vom chinesischen Handelsministerium erfassten Neuinvestitionen aus Deutschland lagen im ersten Halbjahr 2013 mehr als 40 Prozent über dem Wert des Vorhalbjahres. Damit nimmt Deutschland mit Abstand den Spitzenplatz in der EU ein. Deutsche Unternehmen gelten als Vorbilder für Effizienz und Nachhaltigkeit. Mit diesem Vertrauen sollte die deutsche Industrie verantwortungsvoll umgehen.“

„Deutschland ist als Investitionsstandort bei chinesischen Investoren sehr beliebt“, stellte LING Haifeng, Vice President European Region der Huawei Technologies Düsseldorf GmbH, heraus. Sein Unternehmen ist mit über 1700 Mitarbeitern das derzeit größte chinesische Unternehmen in Deutschland.

SHI Mingde auf dem DCWT 2013

Der DCWT legte sein Augenmerk auch auf die aktuellen Entwicklungen zwischen Europa und der Volksrepublik China. Die europäische Wirtschaft stelle hohe Erwartungen an die Verhandlungen über ein bilaterales Investitionsabkommen, unterstrich Herr Stephen Philips, Chairman der EU-China Business Association. Dr. Stefan Sack, Vice President der European Union Chamber of Commerce (EUCCC) in China, ergänzte: „Erst vor Kurzem hat die EUCCC hierzu ein umfassendes Positionspapier veröffentlicht, das sowohl in Beijing als auch in Brüssel vorgestellt wurde.“

Im Anschluss an eine kurze Pause wurden in sechs verschiedenen Symposien aktuelle Themen des deutschen China-Geschäftes diskutiert. Im Symposium „Kulturelles Verständnis als Voraussetzung für den geschäftlichen Erfolg in China“ diskutierten Karl-Heinz Rudolph, Vorsitzender der DCW-Region Niedersachsen, Prof. Dr. Paul Gerhardt, Emeritus of Excellence der Technischen Universität München und Präsident des Erich-Paulun-Institutes der DCW, Prof. Dr. Ingmar Geiger, Junior-Professor für unternehmensbezogenes Dienstleistungsmanagement an der Freien Universität Berlin, sowie sowie Martin Schürmann, Geschäftsführer der Klöckner DESMA Elastomertechnik und Vorsitzender der DCW-Region Baden-Württemberg. Dieses Symposium beschäftigte sich u.a. mit dem neu gegründeten Erich-Paulun-Institut, welches die Aufgabe hat, das gegenseitige Verständnis füreinander und die Achtung voreinander in Schulen, Universitäten und Unternehmen in Deutschland und China zu fördern.

DCWT 2013

Da die Investitionen chinesischer Unternehmer in Deutschland immer bedeutender werden, wurde auf dem DCWT auch das chinesische Deutschland-Engagement im Symposium „Konzepte zu Unternehmensführung und Wettbewerbsstrategien für chinesische Manager in Deutschland“ in Chinesischer Sprache betrachtet. Teilgenommen haben die Experten ZHANG Xin, Rechtsanwalt bei Beiten Burkhardt und stellvetretender Vorsitzender der DCW-Region Berlin-Brandenburg, WU Yi, Geschäftsführer der LEAD Deutschland GmbH und stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der DCW, Dr. WANG Huili, Partnerin bei PricewaterhouseCoopers, Dr. CHEN Yikai, Geschäftsführer von Taihua Europa, und Olaf Reus, Mitglied der Geschäftsleitung bei Huawei Technologies.

Symposium „Neue Marktbedingungen in China“

Das Symposium „Neue Marktbedingungen in China – Herausforderungen für Vertrieb und Marketing“ mit den Experten Dr. Clemens Schütte, Abteilungsleiter International Business der Messe Düsseldorf und Vorsitzender der DCW-Region NRW, Dirk van der Coelen, Geschäftsbereichsleiter International der koelnmesse, Marc O. Bernard, General Manager der Freko China Co. Ltd., sowie Stefan Kracht, Geschäftsführer Fiducia Management Consultants, beschäftigte sich u.a. mit den Fallstricken beim Markteintritt in China und welche Bedeutung Messen und das Image einer deutschen Marke für erfolgreichen Vertrieb in China haben.

„Erfolgreiches HR-Management in China – nur eine Frage der Gehaltsstruktur?“ war die Frage im ersten Symposium am Nachmittag. Die Disputanten Wulf Linzenich, Head of Trade & Export Finance der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG und Vorstand der DCW, Michael Güttes, Vice President, Business Unit Manager Düsseldorf von Mercuri Urval, Dr. Johannes Fottner, Geschäftsführer der MIAS Group und Vorsitzender der DCW-Region Südbayern, sowie Dr. LIN Kuang-Hua, President and CEO der Asia-Pacific Management Consulting GmbH, tauschten sich u.a. über die Sinnhaftigkeit chinesischer Jobmessen und die Auswirkungen der stetig steigenden Lohnkosten im Reich der Mitte aus.

Im Symposium „China Update: Recht, Steuern, Zölle“ wurden viele Fragen des Publikums u.a. über die Visavergabe und Überstundenreglungen beantwortet. Teilnehmer dieses Symposiums waren Alexander Hoeckle, Leiter Geschäftsbereich International der IHK Köln und Mitglied des Vorstands der DCW, Dr. Björn Etgen, Leiter der China-Praxis bei Beiten Burkhardt, Ulrich Mäder, Inhaber der POLYMAX Gruppe Macao und Mitglied des Vorstands der AHK Shanghai, sowie Frauke Schmitz-Bauerdick, Rechtsexpertin VR China bei der Gesellschaft für Außenwirtschaft und Standortmarketing mbH (GTAI).

Im Symposium „Financing of Investments – from Germany to China – from China to Germany” wurden u.a. die Themen Internationalisierung des RMB, die neuen Pandabonds und die Vorteile einer Börsennotierung in Shanghai oder Shenzhen angesprochen. Es diskutierten Harald Lux, Vorsitzender des Vorstands der DCW, Melissa Mowbray-d’Arbela, Managing Partner von Acxit Asia Advisory Partners Limited, Eddy Henning, Managing Director der Deutschen Bank und Head of Corporate Banking Coverage für China bei der Deutschen Bank, sowie Markus Müller, Chief Treasurer der Messer Group.

Die Key-Note am Nachmittag hielt Ulrich Mäder, Inhaber der POLYMAX Gruppe Macao und Mitglied des Vorstands der AHK Shanghai, mit dem Titel „Chinas Öffnung – Retrospektive eines deutschen Unternehmers“, indem er auf 35 Jahre geschäftlichen Erfolg im Land der Mitte zurückblickte.

Als weiteres Highlight am Nachmittag folgte das von Britta Heidemann moderierte „China-Forum des deutschen Mittelstandes“, bei dem u.a. darüber diskutiert wurde, ob die Bildung eines Joint Ventures in China heute noch sinnvoll ist. Teilnehmer des Formus waren Ulrich Mäder, Helmut W. Schneider, CEO der Messer Group China, Martin Schürmann, Geschäftsführer der Klöckner DESMA Elastomertechnik und Vorsitzender der DCW-Region Baden-Württemberg, sowie Dr. Johannes Fottner, Geschäftsführer der MIAS Group und Vorsitzender der DCW-Region Südbayern.

DCWT Marketplace

Der Marketplace diente als Ausgangspunkt zu allen Veranstaltungsräumen des DCWT und damit als idealer Treffpunkt. Die Teilnehmer hatten dort die Gelegenheit, sich an den 15 Ausstellungsständen zu informieren und mit Referenten, Experten und anderen Teilnehmern in Kontakt zu treten. Bei Brezeln und Kölsch nutzen Teilnehmer und Referenten die Gelegenheit sich gegenseitig weiter kennenzulernen.

Die DCW bedankt sich herzlich bei den Premium-Sponsoren des DCWT 2013: Axcit Capital Management, Deutsche Bank, Jebsen Industrial und Mercuri Urval sowie bei den Sponsoren PricewaterhouseCoopers und Beiten Burkhardt. Ebenso möchten wir uns bei unserem Medienpartner ChinaContact und allen Unterstützern insbesondere der IHK Köln bedanken, ohne die der DCWT nicht möglich gewesen wäre.

DCW-Stand



Wir danken für die Unterstützung:

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