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DCW | ChinaTech 2022 – das neue Technologieforum der DCW

ChinaTech 2022: Neue Technologien – vielversprechende Potenziale in der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit, 15. Dezember 2022, Köln

Mit der ChinaTech 2022 startete die DCW noch vor dem Jahreswechsel ein neues Veranstaltungsformat. Analog zur bereits etablierten Reihe ChinaLogistics werden auf der Fachkonferenz ChinaTech vielversprechende Potenziale in der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit auf dem Technologiesektor diskutiert. Vor dem Hintergrund eines ereignisreichen Jahres, in dem auch die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und China plötzlich verstärkt auf dem Prüfstand zu stehen scheinen, fanden sich am 15. Dezember in der IHK Köln hochkarätige Referenten ein, um über künftige Chancen und Herausforderungen im Tech-Bereich zu sprechen.

Herr Alexander Hoeckle, DCW-Vorstandsvorsitzender, begrüßte die rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehr herzlich in seiner Eröffnungsrede. Im weiteren Verlauf führte Herr Bruno Rudnik, DCW-Fachsprecher für Umwelttechnologien, pointiert, wortgewandt und differenziert durch die Veranstaltung.

Die Vortragsreihe begann mit einem Beitrag von Herrn Dr. Yiliang Dong, Global General Counsel und Senior Vice President of Global Strategy/M&A bei der Geekplus Europe GmbH sowie DCW-Fachsprecher für Robotik, Automatisierung & Regulierung, zu den Möglichkeiten, wie intelligente Logistik erfolgreich nach Europa gebracht werden kann.

Herr Dr. Dong stellte die Produkte sowie die Historie des chinesischen Robotik-Unternehmens Geek+ vor, das sich in der Sparte der Logistikroboter einen Namen gemacht hat und auch nach Deutschland expandiert ist, bevor er sich in seiner Rolle als Fachsprecher gemeinsam mit Herrn Bruno Rudnik in einem Fachdialog über den Status quo von Technologie und Standardisierung im Kontext der deutsch-chinesischen Wirtschaftskooperationen austauschte.

Nach einer Kaffeepause beleuchtete Wolfgang Meisen, Vice President Corporate Communications bei der KUKA AG, ein Thema, das seit einigen Jahren immer stärker in den Fokus der Aufmerksamkeit gelangt ist: Chinesische Investitionen in kritische Infrastruktur. In diesem Zusammenhang erläuterte Herr Meisen, der aufgrund einer Corona-Erkrankung per Videostream zugeschaltet wurde, die Veränderungen in der Unternehmensstruktur und -kultur im Zuge der Übernahme des deutschen Industrie-Robotic-Spezialisten KUKA durch Midea.

Der vormalige Niedergang der deutschen Solarbranche und der Ausverkauf nach China vor dem Hintergrund der in Paris verabschiedeten Klimaziele – es gibt wenig Themen, die im Bereich Energiewende so kontrovers diskutiert wurden wie dieses. Eine Einführung in dieses komplexe Thema sowie Ideen, wie der deutsche Solarmarkt saniert werden kann, auch mit chinesischer Hilfe, gab Dr. Pietro P. Altermatt, Principal Scientist bei Trina Solar, einem der Marktführer auf dem chinesischen Solarmarkt.

In der Mittagspause hatten die Teilnehmer:innen Gelegenheit, sich bei Zitronenhühnchen und Farfalle zu stärken und über die spannenden Themen des Vormittags ins Gespräch zu kommen, bevor das Programm fortgesetzt wurde. Prof. Dr. Maximilian Mayer, Junior-Professor für Internationale Beziehungen und globale Technologiepolitik an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, skizzierte in einem Impulsvortrag die Auswirkungen von Geopolitik auf digitale Infrastrukturen. Besonders interessant war hierbei die Gegenüberstellung der Abhängigkeitsverhältnisse in Bezug auf ICT-Produkte zwischen Deutschland/Europa, den USA und China sowie weiteren Staaten in Ostasien.

Gefüttert mit den Anregungen aus dem Vortrag von Prof. Mayer schloss die ChinaTech mit einer ausgiebigen Podiumsdiskussion. Die Diskutanten, Herr Kai Lu, General Manager der Micro Sensor GmbH, und die Vorredner, Herr Dr. Altermatt, Herr Dr. Dong und Herr Prof. Dr. Mayer, debattierten unter Moderation von Herrn Rudnik über die Zukunft der Technologiekooperation zwischen Deutschland und China. Einstimmig wurde das Resümee gezogen, dass die Zukunft der deutschen Wirtschaft ohne Kooperationen mit China nicht möglich sein wird. Insofern ist eine ausgewogene Strategie, in der einseitige Abhängigkeiten verringert, Kooperationen aber insgesamt verstärkt werden, der beste Weg für eine stabile zukünftige Zusammenarbeit.

Auch nach dem Ende des Programms kam es zwischen den rund 50 Teilnehmer:innen und Referenten zu weiteren intensiven Gesprächen. Die DCW freut sich, dass das neue Format auf so großes Interesse gestoßen ist und dass mit den heutigen Speakern die entsprechende Fachkompetenz auf dem Podium vertreten war, um die Auftaktveranstaltung der neuen ChinaTech-Reihe gebührend einzuleiten. Daher ergeht ein herzlicher Dank an die Referenten für ihre spannenden Vorträge, an unseren Sponsor Geek+ für die besondere Unterstützung der Veranstaltung, an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für ihr Kommen und die zahlreichen konstruktiven Kommentare sowie an die IHK Köln für ihre Gastfreundschaft. Wir freuen uns bereits auf die nächste ChinaTech!

DCW-Mitglieder haben Zugriff auf die Präsentationen der Veranstaltung im Mitgliederbereich. 



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